Beitrag: Einsamkeit überwinden, Zusammenhalt stärken

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Das Thema Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt betrifft uns alle, denn in einer Zeit zunehmender Individualisierung und digitaler Vernetzung kann es paradox sein, sich innerlich abgekoppelt zu fühlen. Wenn Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen oder Familienmitglieder unter Einsamkeit leiden, hat das nicht nur persönliche Folgen, sondern schwächt unser Miteinander als Gesellschaft.

Einsamkeit ist kein unveränderliches Schicksal, sondern eine Herausforderung, der wir aktiv begegnen können.

In der Studie „Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt – Baden-Württemberg 2025“, die das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat (Quelle: bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/junge-menschen-und-gesellschaft/projektnachrichten/einsamkeit-und-gesellschaftlicher-zusammenhalt), wird deutlich, wie eng Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt zusammenhängen. Auf Basis repräsentativer Befragungen zeigt sich: Besonders betroffen sind ältere Menschen ohne regelmäßige soziale Kontakte, junge Erwachsene in prekären Wohn- und Arbeitsverhältnissen sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Aber auch Alleinerziehende und Menschen mit geringem Einkommen berichten deutlich häufiger von Einsamkeitsgefühlen. Studien der Positiven Psychologie untermauern, dass soziale Unterstützung, regelmäßige Gemeinschaftserlebnisse und das Erleben von Sinn und Zugehörigkeit (etwa über die PERMA-Komponenten nach Martin Seligman) als wirksame Resilienzfaktoren dienen. Demnach kann schon eine kleine, stetige Geste – ein kurzer Plausch im Treppenhaus, ein gemeinsamer Spaziergang oder ehrenamtliches Engagement – die persönlichen Ressourcen stärken und das Gefühl von Zugehörigkeit fördern.

Für unseren Alltag bedeutet das: Jeder einzelne Kontakt zählt. Wenn wir uns bewusst Zeit nehmen, zuzuhören, Interessen zu teilen oder einfach ein Lächeln zu schenken, tragen wir dazu bei, das Netz des gesellschaftlichen Zusammenhalts enger zu knüpfen. Schon eine Einladung zum Kaffeetrinken oder eine Nachricht zwischendurch kann für jemanden den entscheidenden Unterschied machen und ein Gefühl von „Ich gehöre dazu“ schaffen.

Herzliche Grüße von Dominik

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