Das Thema betrifft uns alle, weil das persönliche Glück eng mit unseren sozialen Beziehungen verknüpft ist – und wer dauerhaft allein lebt, spürt das oft stärker, als er denkt.
Es ist wichtig, darüber zu sprechen, weil wir so besser verstehen, wie wir unser Wohlbefinden aktiv fördern können.
Langfristiges Single-Dasein kann zu einer spürbaren Abnahme der Lebenszufriedenheit führen, wie eine aktuelle Studie von Michael Krämer von der Universität Zürich zeigt. Besonders betroffen sind junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren, die jahrelang oder dauerhaft ohne Partner*in bleiben. Die Forschung, zusammengefasst auf tagesschau.de (https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/studie-single-sein-100.html), weist darauf hin, dass Einsamkeit und depressive Symptome bei Langzeit-Singles häufiger auftreten.
Aus der Perspektive der Positiven Psychologie wissen wir, dass erfüllende Beziehungen ein zentraler Baustein für unser subjektives Wohlbefinden sind. Martin Seligman und andere Pioniere dieses Fachgebiets betonen, wie soziale Verbundenheit, Wertschätzung und positives Miteinander unser Glücksbewusstsein steigern. Fehlt dieser „Positive Connection“-Effekt, kann das mentale Gleichgewicht ins Wanken geraten.
Für unser tägliches Leben heißt das: Wir sollten aktiv Kontakte pflegen, uns in Netzwerke einbringen und bewusst Zeit mit Freund:innen und Familie verbringen. Wer immer wieder kleine Rituale des Zusammenseins etabliert – ein wöchentlicher Spieleabend, gemeinsame Mahlzeiten oder Spaziergänge – baut so einen Schutzfaktor gegen Einsamkeit auf und stärkt das eigene Wohlbefinden.
Herzliche Grüße von Dominik