Das Thema ist für uns relevant, weil Schulen heute an vielen Stellen unter Druck stehen: volle Klassen, hohe Leistungsanforderungen und langsame Reformprozesse wirken sich direkt auf die Qualität des Unterrichts und das Wohlbefinden von Schülern und Lehrkräften aus. Wenn wir hier ansetzen, können wir langfristig zu besseren Lernergebnissen und zufriedeneren Beteiligten beitragen.
Kurz gesagt: Lehrkräfte brauchen mehr Menschlichkeit und Teamgeist in ihrer Ausbildung, um Schule zukunftsfähig zu machen.
Im Kern geht es darum, das Lehramtsstudium nicht nur fachlich, sondern vor allem auch menschlich und kollaborativ auszurichten. Laut einem Beitrag bei tagesschau.de stehen Deutschlands Schulen vor großen Herausforderungen, und einer der wichtigsten Hebel ist eben das Lehramtsstudium. Der Artikel betont, dass angehende Lehrerinnen und Lehrer stärker in Teamarbeit und Empathie geschult werden sollten. Ergänzend zeigt die Forschung der Positiven Psychologie, wie Konzepte wie das PERMA-Modell von Martin Seligman – also Positive Emotionen, Engagement, gute Beziehungen, Sinn und Erfolgserleben – zu einem tragfähigen und gesunden Arbeitsumfeld beitragen. Studien belegen, dass Elemente wie Achtsamkeit, kollegiale Fallbesprechungen und stärkenorientiertes Feedback nicht nur die Resilienz von Lehrkräften fördern, sondern auch die Lernmotivation der Schüler erhöhen.
Für unseren Alltag bedeutet das: Wenn wir Lehrkräfte in einem Umfeld ausbilden, das Wert auf Kooperation und Wohlbefinden legt, profitieren am Ende alle – Lehrende wie Lernende. Ein Klima, in dem wir offen kommunizieren, uns gegenseitig unterstützen und persönliche Stärken einbringen, schafft mehr Freude am Lehren und Lernen und wirkt nachhaltig positiv auf das gesamte Schulsystem.
Herzliche Grüße von Dominik