Beitrag: Mehr Wir, weniger Ich

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In Zeiten steigender Anforderungen im Beruf und im Privatleben ist mentale Gesundheit längst kein Randthema mehr, sondern eine Grundvoraussetzung dafür, wie wir uns fühlen und was wir leisten können. Die verbreitete Vorstellung, wir müssten uns ständig selbst optimieren, um gut drauf zu sein, sorgt oft für noch mehr Druck und Unzufriedenheit.

Die zentrale Botschaft lautet deshalb: Hören wir auf, uns ausschließlich auf uns selbst zu fokussieren, und richten wir den Blick nach außen – auf andere Menschen und auf das, was uns verbindet.

In dem Artikel „Wo der Schlüssel für die mentale Gesundheit wirklich liegt“ im Tages-Anzeiger wird aufgezeigt, dass Selbstoptimierung meist in endlosen To-do-Listen und Selbstzweifeln endet. Stattdessen lohnt sich ein Perspektivwechsel: Studien der Positiven Psychologie belegen, dass prosoziales Verhalten und zwischenmenschliche Beziehungen entscheidend sind für unser Wohlbefinden. Barbara Fredrickson spricht in ihrer „Broaden-and-Build“-Theorie davon, wie positive Emotionen unsere Denk- und Handlungsspielräume erweitern und langfristig Ressourcen wie Resilienz aufbauen. Sonja Lyubomirsky hat herausgefunden, dass ein beträchtlicher Teil unserer Zufriedenheit nicht genetisch vorbestimmt ist, sondern durch einfache Handlungen wie Dankbarkeit oder Freiwilligenarbeit gesteigert werden kann. Martin Seligmans PERMA-Modell unterstreicht, wie positive Beziehungen und Sinnhaftigkeit das Fundament eines erfüllten Lebens bilden.

Was heißt das konkret für unseren Alltag? Kleine Gesten der Freundlichkeit, echtes Interesse an Mitmenschen und das bewusste Einplanen von Momenten, in denen wir raus aus der Ich-Perspektive treten, können schon einen großen Unterschied machen. Wer weniger Zeit in Selbstoptimierungs-Coachings steckt und stattdessen mehr Zeit in soziale Verbindungen investiert, legt den Grundstein für nachhaltiges Wohlbefinden.

Herzliche Grüße von Dominik

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